Diepholzer Moorschnucke g.U.

Schäferhof-Fest


30.07.2017 - 30.07.2017
Der Schäferhof am Dümmer öffnet seine Tore

Apfelpresstag


21.10.2017 - 19.01.2038
alles rund um den Apfel

Schäferhof am Dümmer


Weidegebiete
Naturschutzgebiete Ochsenmoor und Westliche Dümmerniederung

Zusätzlich außerhalb der Pflegesaison Huntedeiche und Dümmerdeich


Tierbesatz
440 Moorschnucken-Mutterschafe, davon 280 Herdbuch-Moorschnucken-Schafe,

160 Jährlinge und 260 Lämmer

3 altdeutsche Hütehunde

16 Diepholzer Gänse
Ostfriesische Möven

Storchen-Paar mit Aufzucht

Schleier-Eulen sowie Hofkatzen


Mitgliedschaften
BUND, Landeschafzuchtverband Niedersachsen, GEH aussterbende Haustierrassen, AG Diepholzer Moorschnucke,

Diepholzer Gänse-Herdbuchzuchtverein, Erhaltungs-Zuchtring Ostfriesische Möven,

Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde AAH,

Faunistische Arbeitsgemeinschaft Moore ( FAM )


Aktivitäten
Betreuung „Alter Schafstall“ als Kommunikationsforum
Hofführungen
Tag der offenen Tür / offenes Hoftor im Jahr 2014

Grünes Klassenzimmer in Zusammenarbeit mit dem Landvolk Sulingen ( seit 2012 )


Alljährliches Schäferhoffest in den Sommerferien, ( Termin steht unter Aktuelles vom Schäferhof )



Anerkannte Bundesfreiwilligen-Dienst Stelle

Exkursionen auf und um den Schäferhof im Ochsenmoor, Führung durch den Schäfermeister Michael Seel, der gleichzeitig Natur-und Landschaftsführer ist.


Wollwerkstatt: Wollarbeiten für Jung und Alt ( Wollarbeiten aus Moorschnuckenfilz im Trockenfilzverfahren )


Schäferhof-Café:

Die Öffnungszeiten des Schäferhof-Cafè während der Saison von April bis Oktober:

Wochenende und Feiertage von 10:00 bis 18:00 Uhr*

oder individeuell nach Vereinbarung für Festlichkeiten.

(* Öffnungszeiten können witterungsbedingt abweichen )


Kuliarische Köstlichkeiten von der Moorschnucke auf Vorbestellung


Seit April 2012 pachtet Schäfermeister Michael Seel und Familie den Schäferhof und führt so die alte Tradition fort. Er setzt für die Landschaftspflege die robuste Schafrasse "Diepholzer Moorschnucke" ein. Im Gegensatz zu anderen Schafrassen haben die Diepholzer Moorschnucken keine Probleme mit den überwiegend feuchten Weidestandorten.

Die Deiche werden inzwischen nicht mehr mit Schafen beweidet sondern maschinell gemäht. Die Schafe werden stattdessen vorrangig auf schwierigen Weiden eingesetzt, die für die Beweidung mit Großvieh ungeeignet sind. Durch die Schafbeweidung werden die Wiesen zugunsten der Tier- und Pflanzenwelt weiterhin kurz gehalten, so dass die dort überwinternden arktischen Gänse optimale Nahrungsflächen vorfinden und die im Frühjahr dort brütenden Wiesenvögel kurzrasige Brutstandorte haben.

Die Moorschnucken tragen aber nicht nur ihren Teil zum Naturschutz bei, ihr Fleisch ist auch bei Feinschmeckern sehr beliebt. Da sich die Schnucken überwiegend von den ungedüngten Kräutern und Gräsern der Naturschutzgebiete ernähren, haben sie selbst auch ein sehr schmackhaftes Fleisch, das von Gastronomen der Region als Spezialität angeboten wird.

Dennoch bleibt das Herdenmanagement auf erhebliche finanzielle Unterstützung angewiesen. Diese organisiert der Verein in Form von Spendengeld.







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